Leitfaden für einen rassismuskritischen Sprachgebrauch – Handreichung für Journalist*innen

Der Leitfaden vermittelt Journalist*innen und Medienschaffenden praktische Empfehlungen für einen rassismuskritischen und diskriminierungsfreien Sprachgebrauch. Er thematisiert u. a. die Berichterstattung über Schwarze Menschen, Muslim*innen oder Rom*nja und Sinti*zze und stellt historische und kolonialgeschichtliche Hintergründe dar. Die Publikation zeigt auf, wie stereotype, verallgemeinernde oder verharmlosende Formulierungen Gewalt, Diskriminierung und Ausgrenzung reproduzieren können, und erläutert, wie journalistische Sprache präzise, wertfrei und inklusiv gestaltet werden sollte. Fallbeispiele zu anti-asiatischen Rassismus oder zu den NSU-Morden verdeutlichen die praktischen Folgen unkritischer Berichterstattung. Im Leitfaden finden sich zudem Hinweise zu korrekten Begriffen, zur Reflexion eigener Vorannahmen und weiterführenden Quellen für eine bewusste, verantwortungsvolle Medienarbeit.

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