Autor: Jarek

  • Autonomes Queerreferat der Universität zu Köln (AQUK)

    Das AQUK ist eine Studierendenvertretung an der Universität zu Köln, die sich für die Interessen, Sichtbarkeit und Vernetzung queerer Studierender einsetzt. Es bietet einen Austauschraum, regelmäßige Treffen, Veranstaltungen, Workshops und soziale Formate, die queeres Leben am Campus thematisieren und stärken, z. B. offene Abende, Vorträge oder gemeinsame Aktionen wie die legendäre Rosa Fete.
    Ziel ist es, Räume für Repräsentation, Aufklärung und Socialising zu schaffen und queere Perspektiven im universitären Kontext zu fördern. Das AQUK arbeitet zudem eng mit anderen queeren Referaten und Hochschulgruppen zusammen.

    https://aquk.uni-koeln.de/home

  • OYA MÜLLEM

    Das OYA ist ein offener Raum in Köln-Mülheim, der als Bar und Gemeinschaftsort fungiert und regelmäßige Veranstaltungen anbietet. Die Location ist täglich geöffnet und bietet neben Getränken und Speisen auch Raum für kulturelle Begegnungen und gemeinsames Zusammensein. OYA MÜLLEM ist grundsätzlich für alle Menschen offen, will jedoch besonders Queers und BIPoC einen Safer Space bereitstellen. Es finden wechselnde Events statt, wie Drag-Shows, BIPoC-Karaoke, Poetry-Abende, Brunches und Community-Treffen.

    Das OYA kann für eigene Veranstaltungen gebucht werden. Enger Kooperationspartner ist der Verein TIBA Movement.

  • lila_bunt – Feministische Bildung, Praxis & Utopie e. V.

    lila_bunt ist ein kollektiv-geführter Betrieb in Zülpich, der vorrangig Bildungs- und Freizeitangebote für FLINTA*-Personen bietet. Ausgestattet mit 31 Schlafplätze, finden jährlich ca. 20 Seminare statt. Lila_bunt versteht sich als queer-feministischer Ort der Bildung, Vernetzung und Regeneration und will feministische Geschichte spürbar und gestaltbar machen. Sie arbeiten nach dem Prinzip der “radikalen Herzlichkeit“ und orientieren sich an intersektionalen und inklusiven Ansätzen. Das jährlich wechselnde Programm behandelt Themen wie Geschlechterrollen, Sexualität und Lust oder Empowerment und bietet z. B. Sommercamps, Retreats oder Seminare zum Erlernen konkreter Skills, wie Fahrradreparatur oder Kräuterkunde an. Externe Referentinnen können jedes Jahr eigene Seminar-Angebote einreichen, Details finden sich auf der Internetseite des Vereins.

    https://lilabunt.de

  • Radical Pride Cologne

    Die Radical Pride ist ein queeres, selbstorganisiertes Straßenfest in Köln, das jenseits kommerzieller Pride-Formate für radikale Solidarität, Inklusivität und politische Sichtbarkeit eintritt. Sie versteht sich als alternative Struktur zu kommerzialisierten CSD-Formaten und legt den Fokus auf mehrfach marginalisierte Menschen und intersektionale Diskriminierung. Die Pride setzt sich u. a. ein gegen Rassismus, Antisemitismus, Bodyismus, Ableismus oder Ageismus. In Gedenken an die Stonewall Riots und die politische Arbeit Schwarzer trans* Frauen lehnt die Radical Pride den vermeintlichen Schutz staatlicher Institutionen ab und erlaubt auch keine Repräsentation politischer Parteien oder kommerzieller Anbieter.

    Die Radical Pride setzt sich auch über den Pride-Month hinaus für queeres Leben und Menschenrechte über Ländergrenzen hinaus einsetzen. Ziel ist es, Pride als widerständige, intersektional ausgerichtete Praxis im öffentlichen Raum sichtbar zu machen.

    https://www.instagram.com/radicalpridecologne/?hl=de

  • Dyke* March Cologne

    Der Dyke* March ist eine jährlich stattfindende Demonstration in Köln, die sich als politische Sichtbarkeits- und Protestplattform versteht. Sie wird veranstaltet von und für Dykes, Lesben, queeren Frauen, trans Personen und nicht-binären Menschen versteht. Der Dyke* March ist eine trans* inklusive Bewegung, die sich nicht nur für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt einsetzt, sondern auch aktiv gegen alle Formen von Unterdrückung und Diskriminierung kämpft.

    Die Organisatorinnen des Dyke March engagieren sich darüber hinaus in der Kommunal- und Landespolitik und sind Teil unterschiedlicher Arbeitsgemeinschaften, die sich für die Interessen von Lesben einsetzen. Außerdem organisieren sie Socializing-Events und Partys, wie Kneipenquizze, Meet-ups und die Partyreihe Dykes ´n Divas.

  • drip – Sexshop- und Bildungskollektiv

    Das drip Kollektiv ist ein queerfeministisches Sexshop- und Bildungskollektiv aus Köln. Das Kollektiv verbindet den Verkauf von sexpositiven Produkten mit Bildungsarbeit zu Körpern, Sexualität, Lust und Konsens. Ziel ist es, jenseits von diskriminierenden Klischees und sexistischen Rollenbildern eine möglichst inklusive Sortimentsauswahl anzubieten. Zur Auswahl sollen nicht nur eine große Palette an Toys, sondern auch Menstruationsprodukte, Safer-Sex-Materialien oder geschlechtsbestärkende Produkte wie Binder und Brustpads stehen. Das drip will ein Begegnungsort werden, in dem in entspannter Atmosphäre Raum für Austausch, Workshops, gemeinsames Lernen und Community Care ist.

    Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Crowdfunding, soll der Sexshop 2026 eröffnet werden.

    https://dripkollektiv.de

  • Queertopolis

    Queertopolis ist ein seit 2022 aktives, nicht-kommerzielles Kollektiv, das queere, sexpositive Veranstaltungen in Köln organisiert. Die Events umfassen Workshops, Performances, Partys, Play Areas sowie Barabende und werden von einem Awareness-Konzept begleitet. Sie sind offen für alle Geschlechter, zentrieren jedoch TINAQ*, Dykes, Femmes und queere Frauen. Queertopolis versteht Sexpositivität als Einladung zu einem selbstbestimmten, konsensuellen Umgang mit Sexualität, wobei die Teilnahme auch unabhängig von Dating- oder Sexinteresse möglich ist. Das Kollektiv arbeitet intersektional, diskriminierungs- und machtkritisch und solidarisch mit Sexarbeitenden. Das Kollektiv arbeitet ehrenamtlich und wird von einer Supportgruppe unterstützt. Die Preisgestaltung der Events ist solidarisch organisiert.

    https://linktr.ee/queertopolis

  • Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit (MIQ NRW)

    Die Melde- und Informationsstelle dokumentiert und analysiert queerfeindliche Vorfälle in Nordrhein-Westfalen. Betroffene, Organisationen und Zeug*innen können Vorfälle anonym melden, um das Dunkelfeld sichtbar zu machen. In den Meldungen können auch Mehrfachdiskriminierungen angegeben werden. Ziel ist es, mithilfe von Jahresberichten verbesserte Unterstützungs- und Präventionsmaßnahmen zu entwickeln und anzubieten. Die MIQ NRW wird von zivilgesellschaftlichen queeren Selbstorganisationen getragen und ist Teil des Meldestellenverbunds NRW.

    https://www.miq.nrw/de