Autor: Jarek

  • Zaimki.pl

    Wir alle benutzen Pronomen. Die meisten Menschen nutzen entweder „sie“ oder „er“, so einfach lässt sich die Realität jedoch nicht abbilden.

    Dieses umfassende Kompendium kann dabei helfen den Überblick über den nichtbinären, geschlechtsneutralen und inklusiven Sprachgebrauch zu behalten. Es enthält Links zu Beispielen für die Verwendung von Pronomen und anderen gegenderten Formen, sowohl in einfachen Sätzen als auch in kulturellen Texten wie Literatur, Presse, Film, Serien und Musik.

    Auf dieser Seite finden sich außerdem ein interaktiver Generator zur Erstellung von Beispielen, Wörterbücher des neutralen und nichtbinären Sprachgebrauchs sowie queerer Terminologie. Darüber hinaus bietet sie ein Forum zum Austausch von Ideen und Erfahrungen sowie eine übersichtliche Sammlung von Lehr- und Informationsmaterialien.

    https://zaimki.pl

  • Jak mówić i pisać o osobach LGBTQIAP+

    In diesem Ratgeber sind Hinweise zur Benutzung inklusiver Sprache im Polnischen zusammengefasst. Es wird erklärt, wie und wie nicht über LGBTQIA+-Personen geschrieben und gesprochen werden kann. Außerdem beinhaltet er ein Wörterbuch mit Erläuterungen der wichtigsten Abkürzungen und Begriffe. Darüber hinaus gibt es eine Sammlung von Fakten über die LGBT+-Community in Polen sowie thematisch weiterführende Links.

    Das Material richtet sich an alle, die auf polnisch objektiv und gewissenhaft über queere Menschen berichten wollen, aber sich nicht sicher sind, was sprachlich angemessen ist. In erster Linie also Journalist*innen, aber auch Politiker*innen, Kommentator*innen und all diejenigen, die sich öffentlich für Anliegen von queeren Menschen aussprechen. Diese Hinweise sind keine Postulate der LGBT+-Community, sondern akzeptierte Standards in allen Ländern, die queere Rechte und Personen respektieren.

  • queerhandicap e. V.

    ist eine Selbstvertretungsorganisation von LSBTIQ* mit Behinderung oder chronischer Erkrankung. Der Verein setzt sich für die Sichtbarkeit ihrer Lebensrealitäten und für gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe ein. Im Mittelpunkt steht der Abbau von Barrieren an der Schnittstelle von Queerness und Behinderung sowie die Thematisierung von Mehrfachdiskriminierung. Schwerpunkte der Arbeit sind u. a. Beratung von LSBTIQ* mit Behinderung, Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerkarbeit, Unterstützung von Selbsthilfegruppen und das Initiieren von bundesweiten Treffen. Queerhandicap arbeitet behinderungsübergreifend und vernetzend mit Initiativen, Fachstellen und politischen Akteur*innen und bringt Perspektiven behinderter, queerer Menschen in fachliche und politische Diskurse ein.

  • Öffentlichkeit gegen Gewalt e. V. (ÖgG)

    Der Verein Öffentlichkeit gegen Gewalt e. V. (Ö gründete sich Anfang der 1990er Jahre aus einem zivilgesellschaftlichen Engagement, dass etwas gegen die Zunahme der rassistischen Gewalt in den 1990ern-Jahren tun wollte. Der Verein bot u. a. telefonische Beratungen an, woraus sich das AntiDiskriminierungsBüro (ADB Köln) entwickelte.

    Seither bietet das ADB Köln/ÖgG kostenlose und qualifizierte Beratung für Betroffene und Zeug*innen von rassistischer Diskriminierung an. Das Team arbeitet multiperspektivisch und intersektional und folgt in seinen Beratungen dem Empowerment-Ansatz. Die Beratung wird auch in polnischer, russischer und englischer Sprache angeboten und unterstützt Betroffene dabei, ihr Recht auf Entschädigung durchzusetzen.

  • Baraka – a place for international queers

    Dem Bedarf folgend, einen geschützten Raum für queere Menschen mit Mehrfachzugehörigkeiten und Rassismuserfahrungen zu schaffen, entstand das Gemeinschaftsprojekt baraka. Der offene Treff ist seit 2005 Teil des Rubicon e. V. und bietet unter anderem Clearing, Case Management sowie Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit an. Vorrangig richten sich die Angebote an BIPoC, Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte.

    Im Mittelpunkt stehen gemeinschaftliche Aktivitäten zur gegenseitigen Stärkung, Solidarität und Empowerment. Baraka arbeitet intersektional, mehrsprachig (u. a. Polnisch, Russisch und Englisch) und communityorientiert. Im Rahmen von Kooperationen bietet barak Asylberatung, trans* BIPoC-Sprechstunden und offene Sprechstunden für gewaltbetroffene geflüchtete Personen an.

  • Autonomes Zentrum Köln

    Das Autonomes Zentrum Köln (AZ Köln) ist ein selbstverwalteter, nicht-kommerzieller Raum für politische, kulturelle und soziale Aktivitäten in Köln. Das Zentrum versteht sich als offener Veranstaltungsort, an dem Menschen aus den unterschiedlichsten sozialen, politischen und kulturellen Zusammenhängen gemeinsam Räume für Diskussion, Kunst, Kultur, Konzerte, Film, Workshops und politische Projekte organisieren können. Das AZ Köln ist basisdemokratisch und antiautoritär organisiert und setzt auf eine emanzipatorische Praxis und die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnissen.

    Der Freiraum ist nicht auf spezifische queere Angebote ausgerichtet, aber er unterstützt vielfältige, diskriminierungssensible Begegnungen und kann als offene Plattform für Vernetzung, Austausch und das Erproben neuer Strukturen und Handlungsweisen für eine freie Gesellschaft genutzt werden.

  • Queer Lapdance Collective

    Das Queer Lapdance Collective ist ein selbstorganisiertes und hierarchiearmes Kollektiv, das im Bereich Genderausdruck, Körper, Sexualität und Begehren Räume für sichere, selbstbestimmte Ausdrucksmöglichkeiten anbietet. Die Gruppe organisiert Shows, Workshops und Veranstaltungen, die queere Sichtbarkeit und Empowerment im Tanz fördern. Besonderen Raum erhalten Performances, die sich mit maskulinem Geschlechtsausdruck durch Dykes, Enbies, Trans* und Butches beschäftigen. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Körperlichkeit, Performance und Community-Building. Das Kollektive betont Inklusivität und sexpositive Prinzipien und richtet sich an ein diverses queeres Publikum.

    https://www.instagram.com/queerlapdancecollective/?hl=de

  • Feminist Law Clinic e.V. (FLC)

    Die FLC ist eine bundesweit tätige, feministische Initiative, die kostenfreie rechtliche Beratung anbietet. Sie richtet sich insbesondere an FINTA* und queere Personen, die von Diskriminierung, geschlechtsspezifischer Gewalt oder struktureller Ungleichbehandlung betroffen sind. Die Beratung erfolgt niedrigschwellig und wird von geschulten ehrenamtlichen Berater*innen unter fachlicher Begleitung durch Volljurist*innen durchgeführt. Ziel ist es, Betroffene in der Wahrnehmung ihrer Rechte zu stärken. Interessierte Personen haben die Möglichkeit sich in der Ringvorlesung „Feminismus und Recht“ zur Rechtsberater*in der FLC ausbilden zu lassen. Law Clinics sind an juristischen Fakultäten angebundene Ausbildungsprojekte, die Studierenden die Möglichkeit bieten, Praxiserfahrungen zu sammeln. In Köln existieren noch sechs weitere Law Clinics mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

    https://www.feministlawclinic.de
    https://www.instagram.com/feministlawclinic/?hl=de

  • Bundesverband Trans* (BVT*)

    Der BVT* ist ein bundesweit tätiger Dachverband, der sich für die Rechte von trans*, intergeschlechtlichen, nicht-binären und agender Personen einsetzt. Im Verband sind Einzelpersonen, Gruppen, Initiativen, Vereine und weitere Verbände auf Regional-, Landes- und Bundesebene organisiert. Der BVT* setzt sich für geschlechtliche Selbstbestimmung und geschlechtliche Vielfalt ein. Zu seinen Kernaufgaben gehört die Entpsychopathologisierung und Entstigmatisierung von TINA-Personen auf politischer Ebene. Der Verband fordert u. a. den Abbau von diskriminierenden Maßnahmen im Gesundheitswesen, arbeitet nach den Yogyakarta-Prinzipien und bringt Perspektiven aus der Community-Arbeit in gesellschaftliche und politische Debatten ein. Er ist ein zentraler Akteur der trans* Selbstvertretung in Deutschland. Neben vielfältigen Fort- und Weiterbildungsangeboten findet sich auf der Internetseite eine umfassende Sammlung an Publikationen zu trans* relevanten Themen.

    https://www.bundesverband-trans.de
    https://www.instagram.com/bv_trans/

  • BONANZAFEST

    Das Bonanzafest ist ein Festival für trans und nicht-binäre Kunst und Performance in Köln. Das noch relativ junge Festival wurde 2022 gegründet und wird von Personen organisiert, die tief in der Trans-Community verwurzelt sind. Im Mittelpunkt stehen trans und nicht-binäre Künstler*innen und ihre Kunst. Dabei will das Bonanzafest einen Ort schaffen, an dem sich Künstler*innen austauschen, in Verbindung treten und Zugehörigkeit erleben können, um neue Perspektiven auszuloten und zu erforschen.

    Das Festival legt Wert auf Zugänglichkeit, Awareness und kollektive Verantwortung. Bonanza ist zeitlich begrenzt als Festival organisiert, wirkt aber über Vernetzung und Sichtbarkeit in queere und politische Kulturräume hinein.

    https://www.bonanzafest.de