Seit 2018 ist der in Köln ansässige Kulturverein ein offener Raum für Kunst, Kultur und gesellschaftlichen Austausch. Der Kulturraum ist eine Halle, die von ihren Mitgliedern für selbstverwaltete und unkommerzielle Formate genutzt werden kann. Der Verein stellt eine Infrastruktur für Veranstaltungen, Proben, Workshops und Projekte zur Verfügung und versteht sich als das kollektive Wohnzimmer in Ehrenfeld. Unter anderem finden in der Halle regelmäßig Yogastunden, Co-Working, Hula-Hoop-Jams oder Kennenlern-Abende statt. Ziel ist die Förderung von Kunst und Kultur sowie die Förderung von zwischenmenschlichen Begegnungen und Austausch. Die Angebote sind auch offen für Nicht-Mitglieder.
Autor: Jarek
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LSVD* – Verband Queere Vielfalt e. V.
Der Lesben- und Schwulenverband in Deutschland (LSVD*) ist ein bundesweit tätiger Bürgerrechtsverband, der sich seit 1990 für die rechtliche und gesellschaftliche Gleichstellung von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen Menschen einsetzt. Als größter Verband in Deutschland vertritt der LSVD* queere Interessen gegenüber Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit und engagiert sich für den Abbau von Diskriminierung. Die Arbeit umfasst politische Interessenvertretung, Kampagnen, Bildungs- und Aufklärungsarbeit sowie rechtliche Beratung. Der LSVD* arbeitet mit Landesverbänden und lokalen Gruppen zusammen. Ziel ist die Stärkung von Akzeptanz, Vielfalt und Menschenrechten in Deutschland und Europa. Auf der Internetseite finden interessierte Personen Ratgebertexte zu Rechtsfragen, die queeres Leben betreffen. Zusätzlich informiert der LSVD* über aktuelle Rechtsprechungen in Deutschland.
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Niehler Freiheit e. V.
Die Niehler Freiheit ist ein selbstverwalteter, soziokultureller Ort in Köln, der Raum für kulturelle, politische und gesellschaftliche Projekte bietet. Die Initiative fördert ein vielfältiges Programm aus Werkstätten, Konzerten, Theater, Performances und Ausstellungen. Die Niehler Freiheit versteht sich als Raum, in dem Begegnung, Austausch und gemeinschaftliches Engagement ermöglicht werden. Die Organisation arbeitet basisdemokratisch und partizipativ, wobei die Mitgestaltung durch die Community zentral ist. Ziel ist es, kulturelle Teilhabe zu stärken und Räume für selbstorganisierte Aktivitäten auf dem 1.100 m² großen Gelände bereitzustellen.
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Ñaño Küche
Die Ñaño Küche ist ein in Köln ansässiges Projekt, das zum gemeinsamen Entdecken der ecuadorianischen Küche einlädt. Im Mittelpunkt stehen gemeinschaftliche Kochabende und Workshops, die Austausch und Begegnung ermöglichen. Ñaño versteht Kochen als kollektive Praxis und schafft Räume für gemeinsames Zubereiten, Teilen, Fühlen und Zusammensein jenseits starrer Rezeptvorgaben. Die Initiative organisiert Events in wechselnden Kontexten und veröffentlicht Termine sowie Informationen über soziale Medien oder in Zusammenarbeit mit OYA Müllem.
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M*Treff Alte Feuerwache Köln
Der M*Treff ist ein Angebot innerhalb des Bürgerzentrums Alte Feuerwache e. V., das sich vorrangig an Teenager, junge Frauen, TINAQ* und Queers bis 27 Jahre richtet. Offen für junge Menschen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen, will der M*Treff ein geschützter Raum für Austausch und Freizeitgestaltung sein. Die Arbeit ist parteilich ausgerichtet, unterstützt Selbstbestimmung und eröffnet Räume für solidarisches Miteinander. Die Angebote des M*Treffs sind ein breit gefächerter Mix aus regelmäßig stattfindenden Treffen und Projekten der Einrichtung und externer Kooperationspartner. Dazu gehören z. B. die Kostümwerkstatt, Boxen, psychologische Beratung, ADHS-Supportgruppen oder die Endometriose-Initiative.
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Kiki & t*
Kiki & t* ist ein Safer Space in Köln, der sich an junge tin* BiPoCj (bis 26 Jahre) richtet. Tin* steht für trans*, inter, nicht-binär und weitere genderqueere Identitäten; das Akronym BiPoCj für Schwarz, indigen, Person of Color und jüdisch. Im Vordergrund steht, einen Begegnungsraum für Menschen mit intersektionalen Identitäten zu schaffen, an dem sie Ressourcen und Unterstützung erhalten und sich für Sichtbarkeit und Empowerment einsetzen. Es werden regelmäßige Treffen und Ballroom-Events angeboten. Kiki & t wird durch In-Haus e.V. unterstützt.
https://ihaus.org/kiki-t/
https://www.instagram.com/kiki_and_t/ -
PAQT Köln (n.e.V.)
PAQT ist eine in Köln ansässige Aktivismusgruppe, die es sich zum Ziel gemacht hat, die Welt aktiv mitzugestalten, indem sie für intersektionale Perspektiven sensibilisiert. Primär richtet sich PAQT an 18- bis 28-jährige, ist jedoch offen für Menschen jeden Alters. Die Gruppe bietet eine Gemeinschaft, die mit Wertschätzung und Gefühl Selbstwirksamkeit durch Aktivismus erlebbar macht. Sie übernimmt Verantwortung und bietet Braver Lern-Spaces für eigene Lernprozesse. Der Fokus bei PAQT liegt auf Wohlbefinden, Intersektionalität und Awareness, was auch in den Angeboten der Gruppe sichtbar wird. PAQT bietet u. a. Awareness-Schulungen an, ist bei der Radical Pride vertreten und unterstützt Betroffene von Diskriminierung.
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Aidshilfe Köln e. V.
Als einer der größten privaten Träger im Kölner Gesundheitswesen setzt sich die Aidshilfe Köln seit 1985 aktiv für Menschen mit HIV und Aids ein. Die wichtigsten Leitprinzipien des Vereins sind der Respekt vor der Würde des einzelnen Menschen, die Akzeptanz unterschiedlicher Lebensweisen und der Abbau von Diskriminierung. Das umfangreiche Angebot richtet sich vorrangig an queere Menschen, trans* Personen, Migrantinnen, Sexarbeiterinnen und Drogenkonsument*innen. Hierfür setzt der Verein auf Prävention und Aufklärung sowie Beratungs- und Betreuungsangebote. Unter anderem werden anonymisierte Beratungen zu Geschlechtskrankheiten, Präventionsmaßnahmen, Sexualität oder Drogengebrauch angeboten. Es besteht ein Zugang zu niedrigschwelligen Gesundheitsangeboten, wie STI-Tests; darüber hinaus organisiert der Verein spezielle Projekte wie Youthwork, Selbsthilfegruppen oder thematische Workshops. Als besonderes Highlight finden immer wieder unterschiedliche Events statt, wie die GALA. Die Angebote können auf Wunsch mehrsprachig stattfinden.
Die Aidshilfe Köln ist seit 2013 Mitglied der Charta der Vielfalt und ist Herausgeberin eines eigenen Magazins.
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SOFRA – Queer Migrants e.V.
SOFRA ist ein in Köln ansässiger Verein, der sich für die gesellschaftliche Teilhabe und Selbstorganisation von Queers mit Migrations- und Fluchterfahrung einsetzt. Das Wort SOFRA stammt aus dem Arabischen und bedeutet Esstisch, an dem jede*r willkommen ist. Ziel ist es, Räume für Austausch, Empowerment und politische Bildung zu schaffen. SOFRA versteht sich als community-basierte Struktur, die intersektional und diskriminierungskritisch arbeitet. Die Organisation initiiert Veranstaltungen, Projekte und Kooperationen in den Bereichen Beratung, Bildung, Kultur und Vernetzung. Dabei stehen Selbstrepräsentation, Solidarität und die Stärkung von Handlungsmöglichkeiten im Mittelpunkt. Wichtige Bausteine sind u. a. das Case Management zur Unterstützung migrierter, queerer Menschen und die regelmäßigen monatlichen Treffen.
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[ku:] – queere Entfaltung e.V.
Das ku: – Queere [ku:]ltur & Veranstaltungen ist ein selbstverwalteter, nicht-kommerzieller Kulturraum in der Kölner Südstadt. In dem Raum finden niedrigschwellige Veranstaltungen wie Workshops, Drag*-Shows, Open Stages und Vernetzungstreffen statt. Regelmäßige Veranstaltungen sind z. B. „Queerer Tresen“, „Fetter Tresen“, der queere Polystammtisch oder der feministische Lesekreis. Ziel ist es, Ressourcen für queere, trans, inter* und nichtbinäre Menschen zugänglich zu machen und einen inklusiven Begegnungsort zu schaffen. Die Arbeit des Vereins ist kollektiv und intersektional ausgerichtet und lädt alle Queers und Allies zur Beteiligung ein.
