Das Queere Netzwerk NRW ist ein landesweiter Fachverband zur Förderung der Selbstorganisation und Interessenvertretung von LSBTIQ* in NRW. Es unterstützt und vernetzt Initiativen, Gruppen und Projekte und trägt zur Professionalisierung queerer Strukturen bei. Der Verband versteht sich als Ansprechpartner für die Belange der queeren Communities, Politik und Zivilgesellschaft. Zu seinen Aufgaben gehören u. a. fachliche Beratung, Antidiskriminierungsarbeit, Förderung kleiner Projekte, Qualifizierung sowie politische Interessenvertretung auf Landesebene. Darüber hinaus zeichnet das Queere Netzwerk NRW gesellschaftliches Engagement aus und vergibt jährlich zwei Preise. Ziel ist es, die Lebensrealitäten von LSBTIQ* sichtbar zu machen und nachhaltige Strukturen in NRW zu stärken. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit stellt das Queere Netzwerk eine umfangreiche Sammlung an Publikationen kostengünstig zur Verfügung.
Schlagwort: #LGBTQIA+
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10 Porträts: Lesbische, schwule, bisexuelle und trans Geflüchtete in Deutschland
In dem Heft stellen zehn queere Geflüchtete ihre Lebensgeschichten in Deutschland und ihrem Herkunftsland vor. Sie geben Einblicke in ihre persönlichen Erfahrungen, Herausforderungen und Strategien der Selbstbestimmung. Sie erzählen von Hürden im Asyl- und Integrationsprozess und ihren Erfahrungen mit Diskriminierung, Gewalt, Homophobie, Transfeindlichkeit und Mehrfachdiskriminierung. Gleichzeitig zeigen die Geschichten ihre Resilienz, Empowerment und wie hilfreich solidarische Netzwerke sind. Die Porträts verdeutlichen die Vielfalt von Identitäten, Herkunftsländern und Lebensrealitäten und sensibilisieren für die spezifischen Bedarfe von LSBTIQ*-Geflüchteten.
https://lesmigras.de/wp-content/uploads/2021/06/Portraet_Broschuere_DinA5_Online.pdf
https://lesmigras.de/de/informationen-downloads#downloads -
Queer & Christliche Religion. Impulse für Fachkräfte zu einem spannungsreichen Themenfeld.
Das Queer-Papier thematisiert das Verhältnis von queeren Lebensrealitäten und christlicher Religion. Es greift verbreitete Spannungsfelder zwischen kirchlichen Traditionen, theologischen Deutungen und sexueller bzw. geschlechtlicher Vielfalt auf und gibt eine kurze und zugängliche Einordnung. Zentrale Aussage ist: Glaube und queere Identität müssen kein Widerspruch sein. Das Papier thematisiert ebenfalls Diskriminierungserfahrungen in kirchlichen Kontexten und gibt Hinweise auf unterstützende Strukturen und inklusive Glaubensgemeinschaften, auch für muslimische und jüdische Queers.
https://docs.google.com/spreadsheets/d/1G-rJaq6bfUPjwC-CkSspukZLcS-XrbWJ/edit?usp=sharing&ouid=102357877295667272482&rtpof=true&sd=true
https://www.selbstverstaendlich-vielfalt.de/lsvd/ -
Jak mówić i pisać o osobach LGBTQIAP+
In diesem Ratgeber sind Hinweise zur Benutzung inklusiver Sprache im Polnischen zusammengefasst. Es wird erklärt, wie und wie nicht über LGBTQIA+-Personen geschrieben und gesprochen werden kann. Außerdem beinhaltet er ein Wörterbuch mit Erläuterungen der wichtigsten Abkürzungen und Begriffe. Darüber hinaus gibt es eine Sammlung von Fakten über die LGBT+-Community in Polen sowie thematisch weiterführende Links.
Das Material richtet sich an alle, die auf polnisch objektiv und gewissenhaft über queere Menschen berichten wollen, aber sich nicht sicher sind, was sprachlich angemessen ist. In erster Linie also Journalist*innen, aber auch Politiker*innen, Kommentator*innen und all diejenigen, die sich öffentlich für Anliegen von queeren Menschen aussprechen. Diese Hinweise sind keine Postulate der LGBT+-Community, sondern akzeptierte Standards in allen Ländern, die queere Rechte und Personen respektieren.
