Schlagwort: #FLINTA*

  • Queer Lapdance Collective

    Das Queer Lapdance Collective ist ein selbstorganisiertes und hierarchiearmes Kollektiv, das im Bereich Genderausdruck, Körper, Sexualität und Begehren Räume für sichere, selbstbestimmte Ausdrucksmöglichkeiten anbietet. Die Gruppe organisiert Shows, Workshops und Veranstaltungen, die queere Sichtbarkeit und Empowerment im Tanz fördern. Besonderen Raum erhalten Performances, die sich mit maskulinem Geschlechtsausdruck durch Dykes, Enbies, Trans* und Butches beschäftigen. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Körperlichkeit, Performance und Community-Building. Das Kollektive betont Inklusivität und sexpositive Prinzipien und richtet sich an ein diverses queeres Publikum.

    https://www.instagram.com/queerlapdancecollective/?hl=de

  • BONANZAFEST

    Das Bonanzafest ist ein Festival für trans und nicht-binäre Kunst und Performance in Köln. Das noch relativ junge Festival wurde 2022 gegründet und wird von Personen organisiert, die tief in der Trans-Community verwurzelt sind. Im Mittelpunkt stehen trans und nicht-binäre Künstler*innen und ihre Kunst. Dabei will das Bonanzafest einen Ort schaffen, an dem sich Künstler*innen austauschen, in Verbindung treten und Zugehörigkeit erleben können, um neue Perspektiven auszuloten und zu erforschen.

    Das Festival legt Wert auf Zugänglichkeit, Awareness und kollektive Verantwortung. Bonanza ist zeitlich begrenzt als Festival organisiert, wirkt aber über Vernetzung und Sichtbarkeit in queere und politische Kulturräume hinein.

    https://www.bonanzafest.de

  • M*Treff Alte Feuerwache Köln

    Der M*Treff ist ein Angebot innerhalb des Bürgerzentrums Alte Feuerwache e. V., das sich vorrangig an Teenager, junge Frauen, TINAQ* und Queers bis 27 Jahre richtet. Offen für junge Menschen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen, will der M*Treff ein geschützter Raum für Austausch und Freizeitgestaltung sein. Die Arbeit ist parteilich ausgerichtet, unterstützt Selbstbestimmung und eröffnet Räume für solidarisches Miteinander. Die Angebote des M*Treffs sind ein breit gefächerter Mix aus regelmäßig stattfindenden Treffen und Projekten der Einrichtung und externer Kooperationspartner. Dazu gehören z. B. die Kostümwerkstatt, Boxen, psychologische Beratung, ADHS-Supportgruppen oder die Endometriose-Initiative.

  • lila_bunt – Feministische Bildung, Praxis & Utopie e. V.

    lila_bunt ist ein kollektiv-geführter Betrieb in Zülpich, der vorrangig Bildungs- und Freizeitangebote für FLINTA*-Personen bietet. Ausgestattet mit 31 Schlafplätze, finden jährlich ca. 20 Seminare statt. Lila_bunt versteht sich als queer-feministischer Ort der Bildung, Vernetzung und Regeneration und will feministische Geschichte spürbar und gestaltbar machen. Sie arbeiten nach dem Prinzip der “radikalen Herzlichkeit“ und orientieren sich an intersektionalen und inklusiven Ansätzen. Das jährlich wechselnde Programm behandelt Themen wie Geschlechterrollen, Sexualität und Lust oder Empowerment und bietet z. B. Sommercamps, Retreats oder Seminare zum Erlernen konkreter Skills, wie Fahrradreparatur oder Kräuterkunde an. Externe Referentinnen können jedes Jahr eigene Seminar-Angebote einreichen, Details finden sich auf der Internetseite des Vereins.

    https://lilabunt.de

  • Radical Pride Cologne

    Die Radical Pride ist ein queeres, selbstorganisiertes Straßenfest in Köln, das jenseits kommerzieller Pride-Formate für radikale Solidarität, Inklusivität und politische Sichtbarkeit eintritt. Sie versteht sich als alternative Struktur zu kommerzialisierten CSD-Formaten und legt den Fokus auf mehrfach marginalisierte Menschen und intersektionale Diskriminierung. Die Pride setzt sich u. a. ein gegen Rassismus, Antisemitismus, Bodyismus, Ableismus oder Ageismus. In Gedenken an die Stonewall Riots und die politische Arbeit Schwarzer trans* Frauen lehnt die Radical Pride den vermeintlichen Schutz staatlicher Institutionen ab und erlaubt auch keine Repräsentation politischer Parteien oder kommerzieller Anbieter.

    Die Radical Pride setzt sich auch über den Pride-Month hinaus für queeres Leben und Menschenrechte über Ländergrenzen hinaus einsetzen. Ziel ist es, Pride als widerständige, intersektional ausgerichtete Praxis im öffentlichen Raum sichtbar zu machen.

    https://www.instagram.com/radicalpridecologne/?hl=de

  • Dyke* March Cologne

    Der Dyke* March ist eine jährlich stattfindende Demonstration in Köln, die sich als politische Sichtbarkeits- und Protestplattform versteht. Sie wird veranstaltet von und für Dykes, Lesben, queeren Frauen, trans Personen und nicht-binären Menschen versteht. Der Dyke* March ist eine trans* inklusive Bewegung, die sich nicht nur für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt einsetzt, sondern auch aktiv gegen alle Formen von Unterdrückung und Diskriminierung kämpft.

    Die Organisatorinnen des Dyke March engagieren sich darüber hinaus in der Kommunal- und Landespolitik und sind Teil unterschiedlicher Arbeitsgemeinschaften, die sich für die Interessen von Lesben einsetzen. Außerdem organisieren sie Socializing-Events und Partys, wie Kneipenquizze, Meet-ups und die Partyreihe Dykes ´n Divas.

  • Queertopolis

    Queertopolis ist ein seit 2022 aktives, nicht-kommerzielles Kollektiv, das queere, sexpositive Veranstaltungen in Köln organisiert. Die Events umfassen Workshops, Performances, Partys, Play Areas sowie Barabende und werden von einem Awareness-Konzept begleitet. Sie sind offen für alle Geschlechter, zentrieren jedoch TINAQ*, Dykes, Femmes und queere Frauen. Queertopolis versteht Sexpositivität als Einladung zu einem selbstbestimmten, konsensuellen Umgang mit Sexualität, wobei die Teilnahme auch unabhängig von Dating- oder Sexinteresse möglich ist. Das Kollektiv arbeitet intersektional, diskriminierungs- und machtkritisch und solidarisch mit Sexarbeitenden. Das Kollektiv arbeitet ehrenamtlich und wird von einer Supportgruppe unterstützt. Die Preisgestaltung der Events ist solidarisch organisiert.

    https://linktr.ee/queertopolis