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  • Autonomes Zentrum Köln

    Das Autonomes Zentrum Köln (AZ Köln) ist ein selbstverwalteter, nicht-kommerzieller Raum für politische, kulturelle und soziale Aktivitäten in Köln. Das Zentrum versteht sich als offener Veranstaltungsort, an dem Menschen aus den unterschiedlichsten sozialen, politischen und kulturellen Zusammenhängen gemeinsam Räume für Diskussion, Kunst, Kultur, Konzerte, Film, Workshops und politische Projekte organisieren können. Das AZ Köln ist basisdemokratisch und antiautoritär organisiert und setzt auf eine emanzipatorische Praxis und die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnissen.

    Der Freiraum ist nicht auf spezifische queere Angebote ausgerichtet, aber er unterstützt vielfältige, diskriminierungssensible Begegnungen und kann als offene Plattform für Vernetzung, Austausch und das Erproben neuer Strukturen und Handlungsweisen für eine freie Gesellschaft genutzt werden.

  • Queer Lapdance Collective

    Das Queer Lapdance Collective ist ein selbstorganisiertes und hierarchiearmes Kollektiv, das im Bereich Genderausdruck, Körper, Sexualität und Begehren Räume für sichere, selbstbestimmte Ausdrucksmöglichkeiten anbietet. Die Gruppe organisiert Shows, Workshops und Veranstaltungen, die queere Sichtbarkeit und Empowerment im Tanz fördern. Besonderen Raum erhalten Performances, die sich mit maskulinem Geschlechtsausdruck durch Dykes, Enbies, Trans* und Butches beschäftigen. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Körperlichkeit, Performance und Community-Building. Das Kollektive betont Inklusivität und sexpositive Prinzipien und richtet sich an ein diverses queeres Publikum.

    https://www.instagram.com/queerlapdancecollective/?hl=de

  • Niehler Freiheit e. V.

    Die Niehler Freiheit ist ein selbstverwalteter, soziokultureller Ort in Köln, der Raum für kulturelle, politische und gesellschaftliche Projekte bietet. Die Initiative fördert ein vielfältiges Programm aus Werkstätten, Konzerten, Theater, Performances und Ausstellungen. Die Niehler Freiheit versteht sich als Raum, in dem Begegnung, Austausch und gemeinschaftliches Engagement ermöglicht werden. Die Organisation arbeitet basisdemokratisch und partizipativ, wobei die Mitgestaltung durch die Community zentral ist. Ziel ist es, kulturelle Teilhabe zu stärken und Räume für selbstorganisierte Aktivitäten auf dem 1.100 m² großen Gelände bereitzustellen.

    https://niehlerfreiheit.de/de

  • M*Treff Alte Feuerwache Köln

    Der M*Treff ist ein Angebot innerhalb des Bürgerzentrums Alte Feuerwache e. V., das sich vorrangig an Teenager, junge Frauen, TINAQ* und Queers bis 27 Jahre richtet. Offen für junge Menschen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen, will der M*Treff ein geschützter Raum für Austausch und Freizeitgestaltung sein. Die Arbeit ist parteilich ausgerichtet, unterstützt Selbstbestimmung und eröffnet Räume für solidarisches Miteinander. Die Angebote des M*Treffs sind ein breit gefächerter Mix aus regelmäßig stattfindenden Treffen und Projekten der Einrichtung und externer Kooperationspartner. Dazu gehören z. B. die Kostümwerkstatt, Boxen, psychologische Beratung, ADHS-Supportgruppen oder die Endometriose-Initiative.

  • Kiki & t*

    Kiki & t* ist ein Safer Space in Köln, der sich an junge tin* BiPoCj (bis 26 Jahre) richtet. Tin* steht für trans*, inter, nicht-binär und weitere genderqueere Identitäten; das Akronym BiPoCj für Schwarz, indigen, Person of Color und jüdisch. Im Vordergrund steht, einen Begegnungsraum für Menschen mit intersektionalen Identitäten zu schaffen, an dem sie Ressourcen und Unterstützung erhalten und sich für Sichtbarkeit und Empowerment einsetzen. Es werden regelmäßige Treffen und Ballroom-Events angeboten. Kiki & t wird durch In-Haus e.V. unterstützt.

    https://ihaus.org/kiki-t/
    https://www.instagram.com/kiki_and_t/

  • SOFRA – Queer Migrants e.V.

    SOFRA ist ein in Köln ansässiger Verein, der sich für die gesellschaftliche Teilhabe und Selbstorganisation von Queers mit Migrations- und Fluchterfahrung einsetzt. Das Wort SOFRA stammt aus dem Arabischen und bedeutet Esstisch, an dem jede*r willkommen ist. Ziel ist es, Räume für Austausch, Empowerment und politische Bildung zu schaffen. SOFRA versteht sich als community-basierte Struktur, die intersektional und diskriminierungskritisch arbeitet. Die Organisation initiiert Veranstaltungen, Projekte und Kooperationen in den Bereichen Beratung, Bildung, Kultur und Vernetzung. Dabei stehen Selbstrepräsentation, Solidarität und die Stärkung von Handlungsmöglichkeiten im Mittelpunkt. Wichtige Bausteine sind u. a. das Case Management zur Unterstützung migrierter, queerer Menschen und die regelmäßigen monatlichen Treffen.

  • [ku:] – queere Entfaltung e.V.

    Das ku: – Queere [ku:]ltur & Veranstaltungen ist ein selbstverwalteter, nicht-kommerzieller Kulturraum in der Kölner Südstadt. In dem Raum finden niedrigschwellige Veranstaltungen wie Workshops, Drag*-Shows, Open Stages und Vernetzungstreffen statt. Regelmäßige Veranstaltungen sind z. B. „Queerer Tresen“, „Fetter Tresen“, der queere Polystammtisch oder der feministische Lesekreis. Ziel ist es, Ressourcen für queere, trans, inter* und nichtbinäre Menschen zugänglich zu machen und einen inklusiven Begegnungsort zu schaffen. Die Arbeit des Vereins ist kollektiv und intersektional ausgerichtet und lädt alle Queers und Allies zur Beteiligung ein.

  • Autonomes Queerreferat der Universität zu Köln (AQUK)

    Das AQUK ist eine Studierendenvertretung an der Universität zu Köln, die sich für die Interessen, Sichtbarkeit und Vernetzung queerer Studierender einsetzt. Es bietet einen Austauschraum, regelmäßige Treffen, Veranstaltungen, Workshops und soziale Formate, die queeres Leben am Campus thematisieren und stärken, z. B. offene Abende, Vorträge oder gemeinsame Aktionen wie die legendäre Rosa Fete.
    Ziel ist es, Räume für Repräsentation, Aufklärung und Socialising zu schaffen und queere Perspektiven im universitären Kontext zu fördern. Das AQUK arbeitet zudem eng mit anderen queeren Referaten und Hochschulgruppen zusammen.

    https://aquk.uni-koeln.de/home

  • Radical Pride Cologne

    Die Radical Pride ist ein queeres, selbstorganisiertes Straßenfest in Köln, das jenseits kommerzieller Pride-Formate für radikale Solidarität, Inklusivität und politische Sichtbarkeit eintritt. Sie versteht sich als alternative Struktur zu kommerzialisierten CSD-Formaten und legt den Fokus auf mehrfach marginalisierte Menschen und intersektionale Diskriminierung. Die Pride setzt sich u. a. ein gegen Rassismus, Antisemitismus, Bodyismus, Ableismus oder Ageismus. In Gedenken an die Stonewall Riots und die politische Arbeit Schwarzer trans* Frauen lehnt die Radical Pride den vermeintlichen Schutz staatlicher Institutionen ab und erlaubt auch keine Repräsentation politischer Parteien oder kommerzieller Anbieter.

    Die Radical Pride setzt sich auch über den Pride-Month hinaus für queeres Leben und Menschenrechte über Ländergrenzen hinaus einsetzen. Ziel ist es, Pride als widerständige, intersektional ausgerichtete Praxis im öffentlichen Raum sichtbar zu machen.

    https://www.instagram.com/radicalpridecologne/?hl=de

  • Queertopolis

    Queertopolis ist ein seit 2022 aktives, nicht-kommerzielles Kollektiv, das queere, sexpositive Veranstaltungen in Köln organisiert. Die Events umfassen Workshops, Performances, Partys, Play Areas sowie Barabende und werden von einem Awareness-Konzept begleitet. Sie sind offen für alle Geschlechter, zentrieren jedoch TINAQ*, Dykes, Femmes und queere Frauen. Queertopolis versteht Sexpositivität als Einladung zu einem selbstbestimmten, konsensuellen Umgang mit Sexualität, wobei die Teilnahme auch unabhängig von Dating- oder Sexinteresse möglich ist. Das Kollektiv arbeitet intersektional, diskriminierungs- und machtkritisch und solidarisch mit Sexarbeitenden. Das Kollektiv arbeitet ehrenamtlich und wird von einer Supportgruppe unterstützt. Die Preisgestaltung der Events ist solidarisch organisiert.

    https://linktr.ee/queertopolis