Schlagwort: #Bildung

  • Frei und sicher leben. Strategien und Handlungsempfehlungen zum Umgang mit Gewalt und Anfeindungen gegen junge LSBTIQ*.

    Die Broschüre dokumentiert die Ergebnisse des digitalen 5. Regenbogenparlaments 2021, einer Fach- und Diskussionsveranstaltung zum Umgang mit Gewalt und Anfeindungen gegenüber jungen LSBTIQ* in Jugendeinrichtungen, Sportvereinen und der Kinder- und Jugendhilfe. Junge Queers erfahren häufig Diskriminierung, Mobbing und Gewalt, vor denen sie oft nicht ausreichend geschützt werden. Die Publikation gliedert sich thematisch in mehrere Bereiche, darunter Strategien zur Bekämpfung von LSBTIQ*-feindlichen Haltungen im Jugendsport, die Begleitung und Unterstützung junger queerer Geflüchteter, Ansätze zur Sexualpädagogik und Gewaltprävention, der Umgang mit religionsmotivierter Queer-Feindlichkeit sowie inklusiven Gewaltschutz in Jugendfreizeiteinrichtungen. Für jedes dieser Themen werden Erfahrungen, Bedarfe und handlungsorientierte Empfehlungen für Fachkräfte und Multiplikator*innen dargestellt, mit dem Ziel, sichere, diskriminierungsfreie Räume zu schaffen und Fachwissen zur Integration in die professionelle Praxis der Jugend- und Sozialarbeit bereitzustellen.

    https://www.selbstverstaendlich-vielfalt.de/wp-content/uploads/2022/01/lsvd-dokumentation_regenbogenparlament_2021.pdf
    https://www.selbstverstaendlich-vielfalt.de/lsvd/

  • Wie Sie die Akzeptanz von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt an Ihrer Schule unterstützen können. Checkliste und Handlungsempfehlungen für Schulen zum Thema LSBTIQ*

    Die Publikation richtet sich an Lehrpersonen und bietet konkrete Anregungen, wie Schule sexuelle, romantische und geschlechtliche Vielfalt diskriminierungssensibel berücksichtigen kann. Anhand von 6 thematischer Schwerpunkte werden typische Situationen im Schulalltag – etwa Sprache im Unterricht, Umgang mit abwertenden Äußerungen oder Sichtbarkeit von LSBTIQ*-Themen – adressiert und handlungsorientierte Hinweise gegeben. Die Checklisten laden dazu ein, Unterricht und Schule reflektiert zu betrachten, um der Vielfalt im eigenen Klassenzimmer mehr Raum zu geben. Zudem verweist die Publikation auf Handlungsmöglichkeiten auf strukturellen Ebenen wie Schulprogramm, Hausordnung, Beschwerdewege und Kooperation mit außerschulischen Beratungsstellen. Ziel ist es, Lehrkräfte dabei zu unterstützen, ein respektvolles, wertschätzendes und sicheres Lernumfeld für alle Schüler*innen zu schaffen. Die Publikation ist ein praxisnahes Reflexions- und Arbeitsinstrument für den schulischen Alltag, das im Rahmen der Projektträger Schule der Vielfalt und SCHLAU NRW weitere hilfreiche Materialien zur Verfügung stellt.

    https://www.schlau.nrw/wp-content/uploads/2022/02/Checkliste_Lehrer_innen-2021-Druck.pdf
    https://www.schlau.nrw/downloads/

  • Zwischen Sensibilisierung und Handlung in der Bildungsarbeit zu Antifeminismus. Pädagogische Handreichung

    Die Publikation des dissens e.V. analysiert Antifeminismus in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten und seine Relevanz für Bildungsarbeit. Sie beschreibt die verschiedenen Erscheinungsformen, darunter Männerrechtsbewegungen, Online-Hass, sexualisierte Diskurse und Rechtspopulismus, und untersucht die ideologischen Strukturen antifeministischer Argumentationen sowie deren Wirkung auf Geschlechterrollen. Zudem werden die Verbindungen zu anderen Diskriminierungsformen wie Rassismus oder Queerfeindlichkeit thematisiert. Der Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen von Antifeminismus auf die Praxis der Bildungsarbeit. Die Publikation bietet praxisorientierte Handlungsstrategien für Fachkräfte, einschließlich partizipativer Methoden und liefert sowohl theoretische Fundierung als auch Empfehlungen für Workshops, Unterricht und politische Bildung. Ziel ist es, Fachkräfte in Schule, Jugend- und Erwachsenenbildung zu befähigen, Antifeminismus zu erkennen, zu thematisieren und angemessen zu intervenieren.

    https://www.vielfalt-mediathek.de/wp-content/uploads/2026/01/Antifeminismus_dissens_Zwischen-Sensibilisierung-und-Handlung-in-der-Bildungsarbeit-zu-Antifeminismus.pdf
    https://www.dissens.de/materialien

  • Podręcznik trenerski działania antydyskryminacyjne

    Die Bedeutung eines intersektionalen Ansatzes in der Bildung wird immer stärker betont. Verschiedene Aspekte der Identität, wie Geschlecht, Herkunft, sexuelle Orientierung oder körperliche Verfassung, greifen ineinander und beeinflussen die individuellen Erfahrungen. Die Publikation stellt Inhalte und Kompetenzen vor, mit denen sich Personen vertraut machen sollten, die antidiskriminierende Bildungsarbeit durchführen.

    Antidiskriminierungsarbeit vertritt nicht nur das Prinzip der Gleichberechtigung, sondern bereitet auch auf das Leben in einer vielfältigen Gesellschaft vor. Sie fördert Empathie, Offenheit und Verantwortungsbewusstsein in sozialen Beziehungen. Ihr Ziel ist es, auf ungleiche Behandlung und Diskriminierung aufgrund der genannten Identitätsaspekte zu reagieren. Im Rahmen der vorgestellten Publikation wird Wissen über Diskriminierungsmechanismen vermittelt, Kompetenzen zur Reaktion auf Ungleichheit aufgebaut sowie Personen und Gruppen gestärkt, die von Ausgrenzung betroffen sind.

  • Ratgeber – Wie man Maßnahmen gegen Diskriminierung in Schulen durchführt

    Die Publikation beschreibt Initiativen, die Jugendliche an vier polnischen Schulen für Antidiskriminierung sensibilisieren. Auf Grundlage dieser Erfahrungen entstanden praktische Empfehlungen, wie interessante und wirksame schulische Veranstaltungen zur Förderung von Gleichberechtigung und zur Prävention von Diskriminierung gestaltet werden können.

    Die Publikation erklärt, was Antidiskriminierungsarbeit an Schulen bedeutet und womit sie nicht verwechselt werden sollte. Sie präsentiert Werkzeuge und Materialien, die von den Autorinnen und Autoren in der Arbeit mit Jugendlichen erarbeitet wurden. „Lekcja Równości“ unterstützt Schulen und Lehrende dabei, Prinzipien der Gleichberechtigung, den Respekt vor Vielfalt und die Standards der Antidiskriminierung zu verankern. Sie fördert Offenheit, Zusammenarbeit ohne Stereotype und Vorurteile und zeigt, wie junge Menschen auf das Leben in einer vielfältigen Gesellschaft vorbereitet werden können.

    https://kph.org.pl/wp-content/uploads/2015/05/lekcja-dzialania-www.pdf

  • PAQT Köln (n.e.V.)

    PAQT ist eine in Köln ansässige Aktivismusgruppe, die es sich zum Ziel gemacht hat, die Welt aktiv mitzugestalten, indem sie für intersektionale Perspektiven sensibilisiert. Primär richtet sich PAQT an 18- bis 28-jährige, ist jedoch offen für Menschen jeden Alters. Die Gruppe bietet eine Gemeinschaft, die mit Wertschätzung und Gefühl Selbstwirksamkeit durch Aktivismus erlebbar macht. Sie übernimmt Verantwortung und bietet Braver Lern-Spaces für eigene Lernprozesse. Der Fokus bei PAQT liegt auf Wohlbefinden, Intersektionalität und Awareness, was auch in den Angeboten der Gruppe sichtbar wird. PAQT bietet u. a. Awareness-Schulungen an, ist bei der Radical Pride vertreten und unterstützt Betroffene von Diskriminierung.

  • Aidshilfe Köln e. V.

    Als einer der größten privaten Träger im Kölner Gesundheitswesen setzt sich die Aidshilfe Köln seit 1985 aktiv für Menschen mit HIV und Aids ein. Die wichtigsten Leitprinzipien des Vereins sind der Respekt vor der Würde des einzelnen Menschen, die Akzeptanz unterschiedlicher Lebensweisen und der Abbau von Diskriminierung. Das umfangreiche Angebot richtet sich vorrangig an queere Menschen, trans* Personen, Migrantinnen, Sexarbeiterinnen und Drogenkonsument*innen. Hierfür setzt der Verein auf Prävention und Aufklärung sowie Beratungs- und Betreuungsangebote. Unter anderem werden anonymisierte Beratungen zu Geschlechtskrankheiten, Präventionsmaßnahmen, Sexualität oder Drogengebrauch angeboten. Es besteht ein Zugang zu niedrigschwelligen Gesundheitsangeboten, wie STI-Tests; darüber hinaus organisiert der Verein spezielle Projekte wie Youthwork, Selbsthilfegruppen oder thematische Workshops. Als besonderes Highlight finden immer wieder unterschiedliche Events statt, wie die GALA. Die Angebote können auf Wunsch mehrsprachig stattfinden.

    Die Aidshilfe Köln ist seit 2013 Mitglied der Charta der Vielfalt und ist Herausgeberin eines eigenen Magazins.

  • SOFRA – Queer Migrants e.V.

    SOFRA ist ein in Köln ansässiger Verein, der sich für die gesellschaftliche Teilhabe und Selbstorganisation von Queers mit Migrations- und Fluchterfahrung einsetzt. Das Wort SOFRA stammt aus dem Arabischen und bedeutet Esstisch, an dem jede*r willkommen ist. Ziel ist es, Räume für Austausch, Empowerment und politische Bildung zu schaffen. SOFRA versteht sich als community-basierte Struktur, die intersektional und diskriminierungskritisch arbeitet. Die Organisation initiiert Veranstaltungen, Projekte und Kooperationen in den Bereichen Beratung, Bildung, Kultur und Vernetzung. Dabei stehen Selbstrepräsentation, Solidarität und die Stärkung von Handlungsmöglichkeiten im Mittelpunkt. Wichtige Bausteine sind u. a. das Case Management zur Unterstützung migrierter, queerer Menschen und die regelmäßigen monatlichen Treffen.

  • Autonomes Queerreferat der Universität zu Köln (AQUK)

    Das AQUK ist eine Studierendenvertretung an der Universität zu Köln, die sich für die Interessen, Sichtbarkeit und Vernetzung queerer Studierender einsetzt. Es bietet einen Austauschraum, regelmäßige Treffen, Veranstaltungen, Workshops und soziale Formate, die queeres Leben am Campus thematisieren und stärken, z. B. offene Abende, Vorträge oder gemeinsame Aktionen wie die legendäre Rosa Fete.
    Ziel ist es, Räume für Repräsentation, Aufklärung und Socialising zu schaffen und queere Perspektiven im universitären Kontext zu fördern. Das AQUK arbeitet zudem eng mit anderen queeren Referaten und Hochschulgruppen zusammen.

    https://aquk.uni-koeln.de/home

  • lila_bunt – Feministische Bildung, Praxis & Utopie e. V.

    lila_bunt ist ein kollektiv-geführter Betrieb in Zülpich, der vorrangig Bildungs- und Freizeitangebote für FLINTA*-Personen bietet. Ausgestattet mit 31 Schlafplätze, finden jährlich ca. 20 Seminare statt. Lila_bunt versteht sich als queer-feministischer Ort der Bildung, Vernetzung und Regeneration und will feministische Geschichte spürbar und gestaltbar machen. Sie arbeiten nach dem Prinzip der “radikalen Herzlichkeit“ und orientieren sich an intersektionalen und inklusiven Ansätzen. Das jährlich wechselnde Programm behandelt Themen wie Geschlechterrollen, Sexualität und Lust oder Empowerment und bietet z. B. Sommercamps, Retreats oder Seminare zum Erlernen konkreter Skills, wie Fahrradreparatur oder Kräuterkunde an. Externe Referentinnen können jedes Jahr eigene Seminar-Angebote einreichen, Details finden sich auf der Internetseite des Vereins.

    https://lilabunt.de