Schlagwort: #Beratungsstelle

  • Baraka – a place for international queers

    Dem Bedarf folgend, einen geschützten Raum für queere Menschen mit Mehrfachzugehörigkeiten und Rassismuserfahrungen zu schaffen, entstand das Gemeinschaftsprojekt baraka. Der offene Treff ist seit 2005 Teil des Rubicon e. V. und bietet unter anderem Clearing, Case Management sowie Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit an. Vorrangig richten sich die Angebote an BIPoC, Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte.

    Im Mittelpunkt stehen gemeinschaftliche Aktivitäten zur gegenseitigen Stärkung, Solidarität und Empowerment. Baraka arbeitet intersektional, mehrsprachig (u. a. Polnisch, Russisch und Englisch) und communityorientiert. Im Rahmen von Kooperationen bietet barak Asylberatung, trans* BIPoC-Sprechstunden und offene Sprechstunden für gewaltbetroffene geflüchtete Personen an.

  • Feminist Law Clinic e.V. (FLC)

    Die FLC ist eine bundesweit tätige, feministische Initiative, die kostenfreie rechtliche Beratung anbietet. Sie richtet sich insbesondere an FINTA* und queere Personen, die von Diskriminierung, geschlechtsspezifischer Gewalt oder struktureller Ungleichbehandlung betroffen sind. Die Beratung erfolgt niedrigschwellig und wird von geschulten ehrenamtlichen Berater*innen unter fachlicher Begleitung durch Volljurist*innen durchgeführt. Ziel ist es, Betroffene in der Wahrnehmung ihrer Rechte zu stärken. Interessierte Personen haben die Möglichkeit sich in der Ringvorlesung „Feminismus und Recht“ zur Rechtsberater*in der FLC ausbilden zu lassen. Law Clinics sind an juristischen Fakultäten angebundene Ausbildungsprojekte, die Studierenden die Möglichkeit bieten, Praxiserfahrungen zu sammeln. In Köln existieren noch sechs weitere Law Clinics mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

    https://www.feministlawclinic.de
    https://www.instagram.com/feministlawclinic/?hl=de

  • M*Treff Alte Feuerwache Köln

    Der M*Treff ist ein Angebot innerhalb des Bürgerzentrums Alte Feuerwache e. V., das sich vorrangig an Teenager, junge Frauen, TINAQ* und Queers bis 27 Jahre richtet. Offen für junge Menschen mit unterschiedlichen sozialen und kulturellen Hintergründen, will der M*Treff ein geschützter Raum für Austausch und Freizeitgestaltung sein. Die Arbeit ist parteilich ausgerichtet, unterstützt Selbstbestimmung und eröffnet Räume für solidarisches Miteinander. Die Angebote des M*Treffs sind ein breit gefächerter Mix aus regelmäßig stattfindenden Treffen und Projekten der Einrichtung und externer Kooperationspartner. Dazu gehören z. B. die Kostümwerkstatt, Boxen, psychologische Beratung, ADHS-Supportgruppen oder die Endometriose-Initiative.

  • Aidshilfe Köln e. V.

    Als einer der größten privaten Träger im Kölner Gesundheitswesen setzt sich die Aidshilfe Köln seit 1985 aktiv für Menschen mit HIV und Aids ein. Die wichtigsten Leitprinzipien des Vereins sind der Respekt vor der Würde des einzelnen Menschen, die Akzeptanz unterschiedlicher Lebensweisen und der Abbau von Diskriminierung. Das umfangreiche Angebot richtet sich vorrangig an queere Menschen, trans* Personen, Migrantinnen, Sexarbeiterinnen und Drogenkonsument*innen. Hierfür setzt der Verein auf Prävention und Aufklärung sowie Beratungs- und Betreuungsangebote. Unter anderem werden anonymisierte Beratungen zu Geschlechtskrankheiten, Präventionsmaßnahmen, Sexualität oder Drogengebrauch angeboten. Es besteht ein Zugang zu niedrigschwelligen Gesundheitsangeboten, wie STI-Tests; darüber hinaus organisiert der Verein spezielle Projekte wie Youthwork, Selbsthilfegruppen oder thematische Workshops. Als besonderes Highlight finden immer wieder unterschiedliche Events statt, wie die GALA. Die Angebote können auf Wunsch mehrsprachig stattfinden.

    Die Aidshilfe Köln ist seit 2013 Mitglied der Charta der Vielfalt und ist Herausgeberin eines eigenen Magazins.

    https://www.aidshilfe-koeln.de
  • SOFRA – Queer Migrants e.V.

    SOFRA ist ein in Köln ansässiger Verein, der sich für die gesellschaftliche Teilhabe und Selbstorganisation von Queers mit Migrations- und Fluchterfahrung einsetzt. Das Wort SOFRA stammt aus dem Arabischen und bedeutet Esstisch, an dem jede*r willkommen ist. Ziel ist es, Räume für Austausch, Empowerment und politische Bildung zu schaffen. SOFRA versteht sich als community-basierte Struktur, die intersektional und diskriminierungskritisch arbeitet. Die Organisation initiiert Veranstaltungen, Projekte und Kooperationen in den Bereichen Beratung, Bildung, Kultur und Vernetzung. Dabei stehen Selbstrepräsentation, Solidarität und die Stärkung von Handlungsmöglichkeiten im Mittelpunkt. Wichtige Bausteine sind u. a. das Case Management zur Unterstützung migrierter, queerer Menschen und die regelmäßigen monatlichen Treffen.

  • Melde- und Informationsstelle Queerfeindlichkeit (MIQ NRW)

    Die Melde- und Informationsstelle dokumentiert und analysiert queerfeindliche Vorfälle in Nordrhein-Westfalen. Betroffene, Organisationen und Zeug*innen können Vorfälle anonym melden, um das Dunkelfeld sichtbar zu machen. In den Meldungen können auch Mehrfachdiskriminierungen angegeben werden. Ziel ist es, mithilfe von Jahresberichten verbesserte Unterstützungs- und Präventionsmaßnahmen zu entwickeln und anzubieten. Die MIQ NRW wird von zivilgesellschaftlichen queeren Selbstorganisationen getragen und ist Teil des Meldestellenverbunds NRW.

    https://www.miq.nrw/de

  • anyway e. V.

    Das anyway ist ein Verein mit queerem Jugendzentrum und eigener Bar in Köln. Das Angebot richtet sich an junge Menschen zwischen etwa 12 und 27 Jahren und bietet einen offenen Raum für Austausch, Begegnung und Unterstützung. Der Verein verbindet offene Treffangebote mit Themenabenden, Bildungsprojekten und queerer Jugendberatung und stärkt so die soziale Vernetzung und persönliche Entwicklung junger Menschen. Als Teil des Antidiskriminierungsprojekts WIR* – Wissen ist Respekt – bietet das anyway Workshops an Schulen und in anderen Jugendorganisationen an.

    Mit dem Projekt „Refugees Welcome“ unterstützt der Verein junge Menschen bei Fragen rund um Asylverfahren und Alltagsbelange. Im Jahr 2022 fand im Rahmen der Städtepartnerschaft Köln-Kattowitz ein Jugendaustausch statt und führte zu der Ausstellung „Queer & Polish“.

    Internetseite: https://www.anyway-koeln.de

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  • Rubicon e. V.

    Das Rubicon setzt sich seit seiner Gründung im Jahr 1975 dafür ein, dass queere Menschen selbstbewusst und angstfrei leben und lieben können. Der Verein ist einer der wichtigsten und größten Beratungsstellen für LSBTIQ-Personen und ihre Familien. Schwerpunkte setzt der Verein u. a. bei den Themen Alter, Anti-Gewalt-Arbeit und Migration/internationale Queers. Darüber hinaus bietet der Verein Vernetzung, Fortbildungen, Gesundheitsförderung und Antidiskriminierungsarbeit an. Seit 2005 ist der offene Treff baraka Teil der Vereinsstruktur.

    Internetseite: https://rubicon-koeln.de/

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