Kategorie: For-Queers

  • Queeres Netzwerk NRW e.V.

    Das Queere Netzwerk NRW ist ein landesweiter Fachverband zur Förderung der Selbstorganisation und Interessenvertretung von LSBTIQ* in NRW. Es unterstützt und vernetzt Initiativen, Gruppen und Projekte und trägt zur Professionalisierung queerer Strukturen bei. Der Verband versteht sich als Ansprechpartner für die Belange der queeren Communities, Politik und Zivilgesellschaft. Zu seinen Aufgaben gehören u. a. fachliche Beratung, Antidiskriminierungsarbeit, Förderung kleiner Projekte, Qualifizierung sowie politische Interessenvertretung auf Landesebene. Darüber hinaus zeichnet das Queere Netzwerk NRW gesellschaftliches Engagement aus und vergibt jährlich zwei Preise. Ziel ist es, die Lebensrealitäten von LSBTIQ* sichtbar zu machen und nachhaltige Strukturen in NRW zu stärken. Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit stellt das Queere Netzwerk eine umfangreiche Sammlung an Publikationen kostengünstig zur Verfügung.

  • queerhandicap e. V.

    ist eine Selbstvertretungsorganisation von LSBTIQ* mit Behinderung oder chronischer Erkrankung. Der Verein setzt sich für die Sichtbarkeit ihrer Lebensrealitäten und für gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe ein. Im Mittelpunkt steht der Abbau von Barrieren an der Schnittstelle von Queerness und Behinderung sowie die Thematisierung von Mehrfachdiskriminierung. Schwerpunkte der Arbeit sind u. a. Beratung von LSBTIQ* mit Behinderung, Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerkarbeit, Unterstützung von Selbsthilfegruppen und das Initiieren von bundesweiten Treffen. Queerhandicap arbeitet behinderungsübergreifend und vernetzend mit Initiativen, Fachstellen und politischen Akteur*innen und bringt Perspektiven behinderter, queerer Menschen in fachliche und politische Diskurse ein.

  • Öffentlichkeit gegen Gewalt e. V. (ÖgG)

    Der Verein Öffentlichkeit gegen Gewalt e. V. (Ö gründete sich Anfang der 1990er Jahre aus einem zivilgesellschaftlichen Engagement, dass etwas gegen die Zunahme der rassistischen Gewalt in den 1990ern-Jahren tun wollte. Der Verein bot u. a. telefonische Beratungen an, woraus sich das AntiDiskriminierungsBüro (ADB Köln) entwickelte.

    Seither bietet das ADB Köln/ÖgG kostenlose und qualifizierte Beratung für Betroffene und Zeug*innen von rassistischer Diskriminierung an. Das Team arbeitet multiperspektivisch und intersektional und folgt in seinen Beratungen dem Empowerment-Ansatz. Die Beratung wird auch in polnischer, russischer und englischer Sprache angeboten und unterstützt Betroffene dabei, ihr Recht auf Entschädigung durchzusetzen.

  • Baraka – a place for international queers

    Dem Bedarf folgend, einen geschützten Raum für queere Menschen mit Mehrfachzugehörigkeiten und Rassismuserfahrungen zu schaffen, entstand das Gemeinschaftsprojekt baraka. Der offene Treff ist seit 2005 Teil des Rubicon e. V. und bietet unter anderem Clearing, Case Management sowie Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit an. Vorrangig richten sich die Angebote an BIPoC, Geflüchtete und Menschen mit Migrationsgeschichte.

    Im Mittelpunkt stehen gemeinschaftliche Aktivitäten zur gegenseitigen Stärkung, Solidarität und Empowerment. Baraka arbeitet intersektional, mehrsprachig (u. a. Polnisch, Russisch und Englisch) und communityorientiert. Im Rahmen von Kooperationen bietet barak Asylberatung, trans* BIPoC-Sprechstunden und offene Sprechstunden für gewaltbetroffene geflüchtete Personen an.

  • Autonomes Zentrum Köln

    Das Autonomes Zentrum Köln (AZ Köln) ist ein selbstverwalteter, nicht-kommerzieller Raum für politische, kulturelle und soziale Aktivitäten in Köln. Das Zentrum versteht sich als offener Veranstaltungsort, an dem Menschen aus den unterschiedlichsten sozialen, politischen und kulturellen Zusammenhängen gemeinsam Räume für Diskussion, Kunst, Kultur, Konzerte, Film, Workshops und politische Projekte organisieren können. Das AZ Köln ist basisdemokratisch und antiautoritär organisiert und setzt auf eine emanzipatorische Praxis und die kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Herrschaftsverhältnissen.

    Der Freiraum ist nicht auf spezifische queere Angebote ausgerichtet, aber er unterstützt vielfältige, diskriminierungssensible Begegnungen und kann als offene Plattform für Vernetzung, Austausch und das Erproben neuer Strukturen und Handlungsweisen für eine freie Gesellschaft genutzt werden.

  • Queer Lapdance Collective

    Das Queer Lapdance Collective ist ein selbstorganisiertes und hierarchiearmes Kollektiv, das im Bereich Genderausdruck, Körper, Sexualität und Begehren Räume für sichere, selbstbestimmte Ausdrucksmöglichkeiten anbietet. Die Gruppe organisiert Shows, Workshops und Veranstaltungen, die queere Sichtbarkeit und Empowerment im Tanz fördern. Besonderen Raum erhalten Performances, die sich mit maskulinem Geschlechtsausdruck durch Dykes, Enbies, Trans* und Butches beschäftigen. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von Körperlichkeit, Performance und Community-Building. Das Kollektive betont Inklusivität und sexpositive Prinzipien und richtet sich an ein diverses queeres Publikum.

    https://www.instagram.com/queerlapdancecollective/?hl=de

  • Feminist Law Clinic e.V. (FLC)

    Die FLC ist eine bundesweit tätige, feministische Initiative, die kostenfreie rechtliche Beratung anbietet. Sie richtet sich insbesondere an FINTA* und queere Personen, die von Diskriminierung, geschlechtsspezifischer Gewalt oder struktureller Ungleichbehandlung betroffen sind. Die Beratung erfolgt niedrigschwellig und wird von geschulten ehrenamtlichen Berater*innen unter fachlicher Begleitung durch Volljurist*innen durchgeführt. Ziel ist es, Betroffene in der Wahrnehmung ihrer Rechte zu stärken. Interessierte Personen haben die Möglichkeit sich in der Ringvorlesung „Feminismus und Recht“ zur Rechtsberater*in der FLC ausbilden zu lassen. Law Clinics sind an juristischen Fakultäten angebundene Ausbildungsprojekte, die Studierenden die Möglichkeit bieten, Praxiserfahrungen zu sammeln. In Köln existieren noch sechs weitere Law Clinics mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

    https://www.feministlawclinic.de
    https://www.instagram.com/feministlawclinic/?hl=de

  • Bundesverband Trans* (BVT*)

    Der BVT* ist ein bundesweit tätiger Dachverband, der sich für die Rechte von trans*, intergeschlechtlichen, nicht-binären und agender Personen einsetzt. Im Verband sind Einzelpersonen, Gruppen, Initiativen, Vereine und weitere Verbände auf Regional-, Landes- und Bundesebene organisiert. Der BVT* setzt sich für geschlechtliche Selbstbestimmung und geschlechtliche Vielfalt ein. Zu seinen Kernaufgaben gehört die Entpsychopathologisierung und Entstigmatisierung von TINA-Personen auf politischer Ebene. Der Verband fordert u. a. den Abbau von diskriminierenden Maßnahmen im Gesundheitswesen, arbeitet nach den Yogyakarta-Prinzipien und bringt Perspektiven aus der Community-Arbeit in gesellschaftliche und politische Debatten ein. Er ist ein zentraler Akteur der trans* Selbstvertretung in Deutschland. Neben vielfältigen Fort- und Weiterbildungsangeboten findet sich auf der Internetseite eine umfassende Sammlung an Publikationen zu trans* relevanten Themen.

    https://www.bundesverband-trans.de
    https://www.instagram.com/bv_trans/

  • BONANZAFEST

    Das Bonanzafest ist ein Festival für trans und nicht-binäre Kunst und Performance in Köln. Das noch relativ junge Festival wurde 2022 gegründet und wird von Personen organisiert, die tief in der Trans-Community verwurzelt sind. Im Mittelpunkt stehen trans und nicht-binäre Künstler*innen und ihre Kunst. Dabei will das Bonanzafest einen Ort schaffen, an dem sich Künstler*innen austauschen, in Verbindung treten und Zugehörigkeit erleben können, um neue Perspektiven auszuloten und zu erforschen.

    Das Festival legt Wert auf Zugänglichkeit, Awareness und kollektive Verantwortung. Bonanza ist zeitlich begrenzt als Festival organisiert, wirkt aber über Vernetzung und Sichtbarkeit in queere und politische Kulturräume hinein.

    https://www.bonanzafest.de

  • Kulturraum 405 e.V.

    Seit 2018 ist der in Köln ansässige Kulturverein ein offener Raum für Kunst, Kultur und gesellschaftlichen Austausch. Der Kulturraum ist eine Halle, die von ihren Mitgliedern für selbstverwaltete und unkommerzielle Formate genutzt werden kann. Der Verein stellt eine Infrastruktur für Veranstaltungen, Proben, Workshops und Projekte zur Verfügung und versteht sich als das kollektive Wohnzimmer in Ehrenfeld. Unter anderem finden in der Halle regelmäßig Yogastunden, Co-Working, Hula-Hoop-Jams oder Kennenlern-Abende statt. Ziel ist die Förderung von Kunst und Kultur sowie die Förderung von zwischenmenschlichen Begegnungen und Austausch. Die Angebote sind auch offen für Nicht-Mitglieder.

    https://kulturraum405.de

    https://www.instagram.com/kulturraum405