Awareness

  • Wir setzen unsere eigenen Ressourcen nachhaltig und verhältnismäßig zu unseren Fähigkeiten im Bereich des Engagements ein. Wir geben uns Raum, um unsere Grenzen zu kommunizieren und bei Bedarf nach Hilfe bei den uns zugewiesenen Aufgaben zu fragen. 
  • Wir berücksichtigen die Zugänglichkeit geplanter Treffen für Menschen mit Behinderungen (Verfügbarkeit von barrierefreien Räumen, Toiletten, Aufzügen etc.). 
  • Wir versuchen, eine inklusive und einfache Sprache zu verwenden. Wir informieren über die Sprache von Veranstaltungen (Laut- oder Gebärdensprachen). 
  • Wir reflektieren die von uns verwendete Sprache. Wir versuchen geschlechterneutrale Sprache bei der Kommunikation zu berücksichtigen und nutzen bevorzugte Pronomen (kennen wir diese nicht, fragen wir nach). 
  • Wir warnen andere vor, wenn schwierige Themen (z.B. Aggression, Trauma, Gewalt) in Gruppen (z.B. WhatsApp) oder bei persönlichen Unterhaltungen angesprochen werden. Bei Veranstaltungen weisen wir darauf hin, dass gezeigtes Material schwierige oder verstörende Inhalte enthalten kann (z.B. zu Beginn eines Artikels oder Filmes). 
  • Freier Umgang mit eigenen Bedürfnissen. Es ist jederzeit möglich, die Gruppe zu verlassen oder (erneut) beizutreten. Selbstbestimmung – jede Person entscheidet unter Berücksichtigung eigener Bedürfnisse, ob und wie sie sich engagiert und an Aktivitäten der Gruppe beteiligt. 
  • Wir schaffen einen ruhigen Rückzugsort (für den Fall von Überstimulation oder Reizüberflutung). 
  • Wir schaffen Raum für den offenen Ausdruck von Gefühlen. 
  • Wir lehnen jede Form der Diskriminierung ab (u.a. Queerfeindlichkeit, Transfeindlichkeit, Sexismus, Rassismus, Antisemitismus, Ableismus, Klassismus). 
  • Wir schaffen einen Raum, in dem wir uns weiterentwickeln können. Wir sind offen für Fragen und Fehler.  
  • Jede Person hat das Recht am eigenen Bild sowie die volle Entscheidungsfreiheit, ob die Aufnahmen publiziert werden.
  • Individuelle Erfahrungen achten wir mit Respekt und Gleichwertigkeit (z.B. bewerten und hinterfragen wir nicht die Diskriminierungserfahrungen anderer Personen). 
  • Wir sind offen für die Reflexion unserer eigenen Position in der Gesellschaft und der damit verbundenen Privilegien (wir sind uns auch bewusst, dass solche Prozesse individuell sind). 
  • Antworten oder (konstruktive) Kritik äußern wir im Rahmen gewaltfreier Kommunikation (z.B. formulieren wir Sätze in der Ich-Perspektive). 
  • Wir bemühen uns um Vielfalt und Ausgewogenheit der bei Aktivitäten des Queerowy Klub vertretenen Perspektiven (Diversität).  
  • Wir bemühen uns, eine Person zu engagieren, die bei Veranstaltungen für das Schaffen eines sichereren Raumes (Safer Space) verantwortlich ist.  
  • Wir sind uns unserer individuellen Verantwortung bei der Mitgestaltung eines sichereren Raumes (Safer Space) bewusst. 
  • Wir lösen uns von Formen der Verallgemeinerung und Stereotypisierung von Erfahrungen. 
  • Wir sind offen für individuellen Gender-Ausdruck (Gender expression). 
  • Wir schreiben anderen Personen keine konventionellen (vermeintlichen) Geschlechtsnormen zu.